Dr. Gregorius Mättig - Gesichter der Reformation
Das Bild: Dr. Gregorius Mättig (1585–1650) Adam Lämmel (* etwa 1590 – begraben 26.3.1652 in Leipzig) 1626 ... Öl auf Leinwand H. = 98,5 cm; B. = 86 cm (ohne Rahmen) Museum Bautzen

Gregor kommt zurück nach Hause.

Dr. Gregorius Mättig

Das Theaterstück „Gregor kommt zurück nach Hause“ richtet sich in erster Linie an Schüler. Die Handlung umfasst ein Vorspiel und fünf Szenen aus dem Leben von Dr. Gregorius Mättig (1585–1650). Rahmen des Geschehens ist die historisch dokumentierte Lebensgeschichte des Bautzener Stifters. Eingebunden wird diese in die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz und die europäischen Glaubenskriege zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Inszenierung zieht eine gedankliche Linie zwischen der Lebensgeschichte dreier bedeutender Persönlichkeiten: des Reformators Philipp Melanchthon (1490–1560); des Gelehrten und Humanisten Caspar Peucer (1525–1602), der zugleich Melanchthons Schwiegersohn ist; und des Bautzener Stifters Gregorius Mättig, einem Neffen Peucers. Diese enge, familiäre Beziehung ist für Mättigs Lebensweg von großer Bedeutung. Denn der Geist des Humanismus und Reformation prägt seine Erziehung und bestimmt sein Handeln als Ratsherr und Stifter. Nach seinem Tod verfügt, dass sein Vermögen in Stiftungen der Bildungsförderung fließen soll. Diese wirken fast 300 Jahre für Bautzen und die Oberlausitz. Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen organisiert in Kooperation mit der Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung die Theaterproduktion. Daneben soll unter anderem ein digitaler Lernbaustein entstehen.

Projektpartner: Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen

Deutsch-Sorbisches Volkstheater